Blinde Flecken sind Chancen für Entwicklung und die Führung
Wenn sowohl die Führungskraft als auch der Berater anerkennen, dass niemand alle Probleme oder Perspektiven allein überblicken kann, entsteht ein wertvoller Raum für Reflexion und Weiterentwicklung.
Der blinde Fleck ist so eine natürliche Begleiterscheinung jeder Rolle – und eine Einladung, bewusst hinzusehen.
Die Führungskraft sieht den blinden Fleck oft erst durch Impulse von außen (Berater), während der Berater diesen erst im Prozess erkennt.
Die gemeinsame Sicht entsteht, wenn beide akzeptieren, dass ein blinder Fleck nichts Negatives, sondern ein natürlicher Teil von Komplexität, Führung und Beratung ist.
Metaphorische Anwendung
1) Das erste Hineinschauen
Der erste Blick in den Spiegel mag ungewohnt sein, weil er Dinge zeigt, die vorher nicht sichtbar waren. Das gilt für Kunde UND Berater.
2) Der Perspektivwechsel
Der Spiegel hilft, die eigene Rolle im System besser zu verstehen und zu erkennen.
3) Gemeinsames Feilen am Bild
Gemeinsam wird daran gearbeitet, das reflektierte Bild zu verbessern, indem blinde Flecken adressiert und Veränderungsimpulse aus dem gemeinsamen Blick in den Spiegel gesetzt werden.
Wer den blinden Fleck als Möglichkeitsraum begreift, schafft die Basis für Wachstum, Entwicklung und wirksame Führung.